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  Gutschow, Konstanty
  10.12. 1902 geb. in Hamburg
1912-20 Gymnasium in Hamburg
1921/22 Studium der Architektur in Danzig
1922-24 Studium der Architektur in Stuttgart bei Heinz Wetzel, Paul Bonatz, Paul Schmitthenner)
1921-23 Baupraktikum u.a. auf der Baustelle des Chilehauses
1924-26 Mitarbeiter von Keuerleber in der Bauabteilung der Ausstellungs- und Tagungsstelle in Stuttgart
5/1926 Diplom in Stuttgart
1926-28 Tätigkeit bei der Hochbaudirektion Hamburg unter Fritz Schumacher
1927 Mitarbeit von Klaus Hoffmann in Stuttgart, dann von Fritz Höger in Hamburg
2/1928 Staatsprüfung zum Regierungsbaumeister in Stuttgart
5/1928-3/1929 im Stadtplanungsamt Wandsbek
1927 Wettbewerbsgewinn in Quedlinburg (mit Wilhelm Wortmann)
1928 Wettbewerbsgewinn Girozentrale Stuttgart (mit Gustav Schleicher)
ab 1930 freischaffender Architekt
1932 Veröffentlichung von "Umbau" (mit Zippel), Stadtrandhäuser in Hamburg
7/1933 Mitglied in der SA
ab 1934 Einfamilienhäuser
1936 Bau von Planten und Blomen
1936 Ernennung zum "Vertrauensarchitekten des Generalbauinspektors für das deutsche Straßenwesen"
1.5.1937 Eintritt in die NSDAP
1939 Ernennung zum Architekten des Elbufers
8.1.1941 Ernennung zum Architekten für die Neugestaltung der Hansestadt Hamburg
18.11.1943 Niederlegung sämtlicher Ämter im Rahmen der Hamburgischen Gemeindeverwaltung
11.1943 Berufung in den Arbeitsstab Wiederaufbauplanung, Planungen für Hamburg, zuletzt auch Wilhelmshafen und Kassel
1945 Wiederaufbauleitung
1947 Wettbewerbsgewinn Wiederaufbau Uelzen
ab 1949 Berater der Aufbaugemeinschaft Hannover
1950 Constructa Baublock in Hannover und ECA-Siedlung
ab 1952 städtebauliche Beratung von Hamburger Randgemeinden, Bau von Universitätskliniken
1962 Ernennung zum Professor
08.06.1978 gest. in Hamburg

nach:
Gleiss, Marita (Hrsg.): 1945. Krieg-Zerstörung-Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1940-1960, Berlin 1995., S. 368.

Durth, Werner; Gutschow, Niels: Träume in Trümmern. Planungen zum Wiederaufbau zerstörter Städte im Westen Deutschlands 1940-1950, Braunschweig/Wiesbaden 1988.

  Siedlung Essen - Schonnebeck  
Infektions- und Tuberkuloseabteilung,
Medizinische Klinik der Universität Düsseldorf
 
Marienhospital  
Chirurgische Klinik  
Landesfrauenklinik