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  Baumeister
  Baumeister
UT: Zeitschrift für Baukultur und Bautechnik

München

Erscheinungsverlauf: 1.1902/03 - 42.1944; 43.1946 -

Der Baumeister wurde bereits sehr früh in Anknüpfung an die gleichnamige, bis 1944 erschienene Zeitschrift 1946 wiedergegründet. Bis in die 30er Jahre einer verhaltenen Moderne verpflichtet, wurde die Zeitschrift unter Rudolf Pfister zu einem Sprachrohr der Architekten, die sich einer konservativen Architekturhaltung verpflichtet fühlten und die zum Teil schon vor 1945 als Architekten oder Architekturschriftsteller bedeutsam tätig waren. Autoren wie Karl Erdmannsdorffer, Werkberichte etwa über Roderich Fick und Herbert Rimpl stehen in diesem Zusammenhang. Als Architekturvorbilder werden Heinrich Tessenow und Paul Bonatz gewürdigt.
Bis in die 50er Jahre dominieren Beispiele aus dem süddeutschen Raum, die teilweise ihre Herkunft aus der Zeit vor 1945 verschleiern. Ab 1950 gibt es erste Beispiele aus dem Raum NRW, die von in dieser Zeit konservativ arbeitenden Architekten wie Heinrich Rosskotten, Friedrich Tamms und Hentrich/Heuser stammen. Zur Mitte der 50er Jahre hin wendet sich der Baumeister der vorherrschenden Nachkriegsmoderne zu, insbesondere bei öffentlichen Bauten, bleibt aber bei den präsentierten privaten Wohngebäuden der konservativen Haltung verhaftet.









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  von 1966 - bis 1970
  von 1971 - bis 1976